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Montag, 01 Juli 2013 12:06

CHIO Aachen vom 21. Juni - 30. Juni 2013

geschrieben von  Redaktion
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Am 30. Juni 2013 ging das traditionsreiche Super-Turnier in Aachen zu Ende. Es wurde lt. Frank Kemperman, Turnierdirektor, über 360.000 Zuschauer gezählt. Die Preisgelder schnellten von 1,83 Millionen Euro (2012) auf insgesamt 2,73 Millionen Euro (2013). Alleine die Siegprämie für den "Großen Preis" wurde von 350.000 EUR auf 1 Million Euro angehoben.

Aachen ist nicht nur das in Deutschland höchstdotierte Reitturnier, sondern es hat auch eine über 100-jährige Tradition, die es zu verteidigen gilt. CHIO-Geschäftsführer Michael Mronz versucht gegen die neureichen Turniere der Global Champions Tour in Abu Dhabi oder Rio de Janeiro entgegen zu halten. Die Globalisierung ist auch im Reitsport angekommen, immer mehr Großfirmen kaufen sich ein. Gab es früher weltweit fünf "Fünf-Sterne-Turniere", sind es heute über 50 Turniere dieser Art. Vorwiegend wurden die Preisgelder in Deutschland verdient, jetzt stellen sie gerade noch einen Anteil von 10%, der Rest wird in Europa verteilt.

Der Deutsche Patrick Stühlmeyer, 23 Jahre, konnte mit seinem acht Jahre alten Wallach Chasmo beim Auftakt des Turniers den ersten Platz holen. Er verwies damit den Britten Robert Smith mit Bavi auf Platz zwei und den Schweizer Werner Muff mit Bas auf Rang drei.

Im "Preis von Europa" konnte Christian Ahlmann auf Taloubet als bester Deutscher nur Platz 11 belegen. Sieger wurde der britische Mannschafts-Olympiasieger Ben Maher mit Cella. Die mit 76.000 Euro ausgeschriebene Prüfung wurde vom Niederländer Harrie Smolders mit Walnut de Muz mit Platz zwei belegt, die Französin Penelope Leprevost kam auf den dritten Platz.

Ludger Beerbaum konnte sich mit seinem Pferd Chaman den mit 130.000 Euro dotierten "NRW-Preis" sichern. Überschattet wurde das Ereignis durch den schweren Sturz des jungen Andreas Kreuzer, der sich, lt. FN, nur schwere Prellungen zugezogen hatte.

Kristina Sprehe sicherte sich zwei Siege in der Dessur, dem "Grand Prix" und dem "Grand Prix Special".

Nick Skelton gewann den "Großen Preis von Aachen" und holte sich mit seinem Pferd Big Star die Siegerprämie von 350.000 Euro. Details findet Ihr hier:

Über die Turniertage hinweg dominierte Helen Langehanenberg bei der Dressur mit Damon Hill. Isabell Werth belegte zwar nur Platz zwei, begeisterte aber das Publikum mit Don Johnson und der schwersten Kür.

Die deutschen Vielseitigkeitsreiter konnten den "Nationenpreis" in Aachen für sich entscheiden. Sandra Auffarth verpasste nur knapp den Einzelsieg. Weitere Details hier:

Klaus Pavel, der von 1993 -2010 Präsident des ALRV (Aachen-Laurensberger-Rennverein) war und seitdem Ehrenpräsident ist, verabschiedete, wie 50.000 andere Besucher auch, die Reiter des Turniers mit dem berühmten Taschentuch. Näheres findet Ihr unter diesem Link

Letzte Änderung am Montag, 15 Juli 2013 11:17
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