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Dienstag, 10 Dezember 2013 11:04

Der Berg-Ahorn als tödliche Pflanze für die Pferde

geschrieben von  Redaktion
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Stehen Bäume des Berg-Ahorns in der Nähe von Pferdeweiden, sollten die Tierbesitzer besonders in den Monaten September bis November / Dezember die Weiden und ihre Pferde im Auge behalten. Vor einigen Monaten starben wieder unzählige Pferde in Nordrhein-Westfalen, die anscheinend die Samen des Ahorn-Baumes gefressen hatten.
Besonders in dieser Jahreszeit und je nach Wetterlage reifen die tödlichen Samen des Ahorn-Baumes heran und werden durch starke Winde über weite Flächen verteilt. Die Samen enthalten das Toxin Hypoglycin A, das die Weidemyopathie oder atypischer Myopathie bei den Pferden hervorruft, eine tödlich verlaufende Muskelerkrankung.
Besonders Pferde, die ganzjährig auf der Weide gehalten werden und relativ wenig Futterangebot zur Verfügung haben, neigen dazu, diese Samen im Gras zu fressen. Die Zugabe von Heu und Zusatzfutter kann das Problem etwas eingrenzen.
Erste Krankheitssymptome dieser Vergiftung sind ein verkürzter, steifer Gang. Der Harn wird dunkelbraun, es folgen Muskelschwäche und ein Festliegen. Zuletzt versagt die Atemmuskulatur und das Herz versagt.
Weitere Fachinformationen erhaltet Ihr auf der Homepage tsk-sachsen.de
Eine gute Internetseite für die Unterscheidung von verschiedenen Ahorn-Arten findet Ihr bei amleto.de
Letzte Änderung am Dienstag, 10 Dezember 2013 11:42
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