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Sonntag, 26 Mai 2013 19:30

Pferde-Poesie

geschrieben von  Redaktion
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Ein bereits bekanntes Gedicht, das dennoch seine Aktualität besitzt und zum Nachdenken anregt. Vielleicht kennt der eine oder andere es noch nicht.

Mit Angst in den treuen Augen,
auch ein Pferd hat ein Recht.

Wo wäre der Mensch den geblieben
hätte er nicht zum Freunde das Pferd.

Es hilft dir schon tausend Jahre
kennst überhaupt seinen Wert?

Es trug dich geduldig durch Berge,
zog den Wagen und pflügte das Tal,
im Krieg half es mutig dir siegen,
wie oft litt es Schmerz und Qual?

Auch ein Pferd hat ein Recht,
wenn es müde ist,
auf Rast und Ruhe, wie du,
drum dank ihm die Treue
lass ihm die paar Jahre,
zeig ein Herz,
denn sie stehen ihm zu.

Doch wehe, wenn krank es geworden
weil der Mensch oft die Grenzen nicht kennt,
dann wird es verkauft und verlassen,
das Pferd, das er Freund so oft nennt.

Dann steht es zusammengetrieben,
verlassen in Markthalle 8
sucht vergebens sein neues Zuhause
und wird dann zur Schlachtbank gebracht.

Mit Angst in den so treuen Augen,
beim letzten Weg voller Qual,
blickt suchend nach dir in der Runde
und wiehert dir zu ein letztes Mal.

(von Sabrina Horn, eingesandt von Lena Wedel)

Letzte Änderung am Montag, 15 Juli 2013 11:48
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